im Fluss des Lebens im Leben stehen lebendig und ganz in Liebe verbunden von der Erde getragen im Fluss mit dem Wasser Lebenswärme des Feuers und ein freier Geist im Tanz mit der Luft
Die Wüste Unter einem Meer von Sternen die Entdeckung das die Erde rund ist. Kälte und Hitze sind Geschwister im Wüstenwind Die Weite kennt nur das Jetzt, das Licht erfüllt jede Pore. Ruhe kehrt ein in Herz und Geist und du spürst, das du ein Sandkorn bist in der Unendlichkeit
endlich, unendlich......

Frauen-Gedenken Ich gedenke heute den vielen Frauen auf unserer Erde:
Frauen aus allen Zeiten, Frauen aus allen Kulturen, Frauen aus allen Religionen, Frauen, die Röcke und Hosen tragen, Frauen, die in Lumpen gehen, die betteln und hungrig sind, Mutterfrauen und kinderlose Frauen, Urfrauen, Urmütter und Ahninnen, den weisen Frauen, den Kräuterfrauen, den Stammesfrauen, Frauen aus der Politik, Musik, Kunst und Sport, Frauen , die bewegt haben, Frauen die gekämpft haben, Friedensfrauen, Frauen aus allen Kriegen, Trümmerfrauen, Frauen die getragen, beschützt und umsorgt haben, Frauen , die aufgebaut und angebaut haben, Frauen, die Leid, Not, und Verletzung erfahren haben, Frauen , die abtransportiert und geschlachtet wurden, Frauen, die geächtet, unterdrückt und missbraucht wurden, Übergangene, vergessene, verlassene Frauen, Frauen, die Trost gespendet haben Frauen, die andere gepflegt haben, den nährenden Frauen, den Mutmachfrauen, den Freundinnenfrauen, den Berufsfrauen und Hausfrauen, Frauen als Vorbilder und Lehrerinnen, der Spiegelfrau, der Seelenfrau, der Körperfrau, unserer inneren weisen Frau, Frauen, wie du und ich und wir
Ich ehre und achte euch in tiefer Verbundenheit demutsvoll und still voller Erregung und Trauer mit Lebendigkeit und Liebe voller Vertrauen und Zuversicht in den unerschöpflich grossen Schatz weiblicher Weisheit und Wissen seit Anbeginn und immerdar
In Gedenken an euch Frauen von mir Mitfrau
Walpurgisritual 30.4.2007
Frühlingserwachen Die Sonne wärmt mir meine eingerosteten Glieder ein Strecken und Recken nach Wärme, Farben und Gerüchen Vogelgezwitscher erweckt meine Seele das Graue Laue abstreifen sinnend erwachen Tatendrang hinaus in die Weite des Lebens mich ausdrücken in der Natur die Blumen in meinem Garten stossen aus der erkalteten Erde hervor jeden Tag mehr es erfreut mich sie wachsen und blühen zu sehen mein Herz berührt von den Blumenwesen ein Schwirren und Gesumme trägt meine dunklen Gedanken davon hinaus ins Licht der Sonne entgegen in mir erwartend der Rückkehr meiner Kraft und meiner Lebenslust Frühlingstag- und Nachtgleiche Ritual März/05

zur Sommersonnenwende Sommerzeit-Lebenszeit Draussen sein halbnackt oder ganz Wärme die aufputscht oder ein Mittagsschläfchen fordert
Lange Abende Draussen sein Umgeben von Grün, Stimmen, Gerüchen Die Grillzange wendend Rasenmähertöne
Menschengewirr auf den Gassen Hoch die Tassen Stimmen, Musik, Feste, schwitzende Körper Zeit der Gemeinschaft und Kommunikation Viel Besuch, vollen Tisch, manchmal Fisch Baden am See am Meer Auch der Rhein lädt ein Einfach Sein Sonnenschein
Grillengezirpe, Stechmückengeplage, Sonnenbrandgefahr Auch das ist da
Endlose Weite, klarer Himmel Tiefblau Herzen öffnen sich Liebesgeflüster Betten quietschen
Sand unter den Füssen Barfuss Zeit Lackierte Nägel Rote Lippen Kussmund – Sternenhimmel
Auszeit- keine Zeit- AlleZeit –zeitlos
Unkraut jäten Blumen giessen Haare spriessen Alles geniessen
Lockerheit Gelassenheit Zufriedenheit Das alles ist meine Sommer’s Zeit 20. Juni 05 Klangkern gefülltes Leben bereit sich auszubreiten in jede Fuge des Körpers in jede Rille des Geistes in jede Pore der Seele farbiges Licht lichtvolle Schwingung bedingungsloses SEIN
Nov. 2004 Transsonanz
Nach oben
Erfüllt leben In Frieden sein mit mir und den Anderen In der Mitte sein Achtsamkeit Dem Herzen zulächeln Freude spüren Zufrieden sein mit dem was ich bin, habe und tue Mich verschenken Meinen Atem spüren Bewusst ein – und austamen Die Erde und den Himmel spüren und mich dazwischen Mein kreatives Potential ganz ausschöpfen Schöpferin sein Ganz erfüllt sein von diesem und anderen Momenten den Moment leben nicht vor- und zurück jetzt dasein mit offenem Herzen und Blick mich schätzen mich lieben und die Welt umarmen für Mergozzo, 10. August 2002
Das Leben eine Welle, wir reiten darauf im Strom der Gezeiten im Rhythmus von Tag und Nacht, jeder winziger Tropfen vereinigt sich mit dem All
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann Charlie Chaplin
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man “AUTENTHISCH-SEIN” Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war Heute weiß ich, das nennt man “SELBSTACHTUNG” Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, dass nennt man “REIFE” Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und das alles, was geschieht, richtig ist von da konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich “SELBSTACHTUNG” Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man “EHRLICHKEIT” Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “GESUNDEN EGOISMUS” aber heute weiß ich, das ist “SELBSTLIEBE”
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man “EINFACH-SEIN” Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen, jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es “VOLLKOMMENHEIT” Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute “HERZENSWEISHEIT” Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!
Unsere grösste Angst
Unsere grösste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere grösste Angst ist, dass wir unermesslich stark sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns, wer bin ich denn, dass ich brilliant, grossartig, talentiert und begnadet bin? Ja, wer bist du eigentlich, dass du es nicht sein dürftest? Du bist ein Kind Gottes. Dass du dich klein machst, rettet die Welt nicht. Es bringt nichts, sich ständig zurückzunehmen, nur damit sich andere in deiner Nähe nicht unsicher fühlen. Wir sind geboren, um der Herrlichkeit Gottes, die in uns ist, Ausdruck zu verleihen. Sie ist nicht nur in manchen von uns, sie ist in jedem! Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, ermutigen wir andere Menschen dazu, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, dann befreit unsere Gegenwart auch andere.
Marianne Williamson
| |